Literaturhinweise

 

Der Gläserne Schatz - Die Bilderbibel der St. Marienkirche in Frankfurt (Oder)

Erstauflage: Das Neue Berlin Verlag, Berlin 2005
ISBN 3-360-01265-8
Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR
Zweitauflage: Das Neue Berlin Verlag, Berlin 2007
ISBN 978-3-360-01909-7
Gebunden, 192 Seiten, 19,90 Euro

Erstmals zeigt ein Buch nicht nur alle Fenster der Marienkirche, es befaßt sich zudem mit der Entstehungsgeschichte der Fenster, ihrer kulturhistorischen und theologischen Bedeutung, der Glasmalerei als traditionellem Kunsthandwerk und der Restaurierung in der Kirchenwerkstatt. Auch die langjährigen Bemühungen um die Rückgabe der 630 Jahre alten Beutekunst werden geschildert. Ein weiteres Kapitel nimmt die Marienkirche selbst ein, die größte Hallenkirche der norddeutschen Backsteingotik.

 

Das spätgotische Antichristfenster eine biblische Botschaft im Zusammenspiel von Glas, Farbe und Licht

Katalog zur Ausstellung im Museum Junge Kunst Frankfurt (Oder) Rathaushalle vom 21. Januar 2007 bis 29. April 2007
78 Seiten
(nur in der St. Marienkirche für 13,00 Euro käuflich zu erwerben)

 

Der Antichrist. Die Glasmalereien der Marienkirche in Frankfurt (Oder)

Hrsg.: Ulrich KNEFELKAMP, Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) und Frank MARTIN, Corpus Vitrearum Medii Aevi an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
Edition Leipzig
ISBN 978-3-361-00638-6
24,90 Euro

 

Die Marienkirche zu Frankfurt (Oder). Stolz der Stadt - einst und heute

viademica.verlag Berlin, Berlin 2005
ISBN 3-937494-18-9
Gebunden, 164 Seiten, 20,00 Euro

 

Glasmalerei in Brandenburg vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert

Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege
Wernersche Verlagsgesellschaft mbH Worms, Worms 1998,
ISBN 3-88462-200-5

 

Die Chorfenster der St. Marienkirche in Frankfurt (Oder)

Forschungen und Beiträge zur Denkmalpflege im Land Brandenburg
Band 10
Hrsg.: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum,
Stadt Frankfurt (Oder) und der Förderverein St. Marienkirche Frankfurt (Oder) e.V.
Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms 2008,
ISBN 978-3-88462-272-8
Gebunden, 293 Seiten, 45,00 Euro

Viele Jahre musste die Frankfurter Bevölkerung warten, bis sie die restaurierten Chorfenster der Frankfurter St. Marienkirche wieder an alter Stelle sehen konnte, Jahre, die mit der feierlichen Einweihung am 29. Juni 2007 ihren Abschluss fanden. Vorangegangen war eine außerordentlich spannende Geschichte von Wiederentdeckung, Restitution, Rückführung und Restaurierung.
Diese Publikation widmet sich der Entstehung der Fenster im späten Mittelalter, ihrer Restaurierung unter Karl Friedrich Schinkel im 19. Jahrhundert und dem langen Weg, den die Glasfelder von ihrem kriegsbedingten Ausbau 1941 bis zu ihrem Wiedereinbau zurückgelegt haben. Seit dem Abtransport der Fenster 1946 als Kriegsbeute nach Russland galten sie bis in die späten 1990er Jahre als verschollen. Erst 2002 kehrten 111 der ursprünglich 117 Glasfelder aus der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg nach Frankfurt (Oder) zurück. Unter der Obhut des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums wurden die zum Teil stark beschädigten Glasfelder in den Jahren 2003 bis 2007 von zunächst drei und später vier spezialisierten Glasrestauratorinnen restauriert und konserviert. Ihre theologischen Zusammenhänge mußten rekonstruiert und die Felder neu zusammengefügt werden. Gleichzeitig wurden die Vorbereitungen für den Wiedereinbau der Chorfenster getroffen. Der Chor der Kirche, die bis 1980 Kriegsruine war, wurde in seiner ursprünglichen Farbfassung wieder eingewölbt. Für die sieben restlichen Chorfenster wurde eine zeitgenössische Gestaltung gewählt.
Die an diesem umfangreichen Projekt maßgeblich beteiligten Kunsthistoriker, Theologen, Restauratoren und Wissenschaftler legen hier ihre Ergebnisse und Erfahrungen dar. Es zu einem erfolgreichen Ende zu bringen bedurfte nicht zuletzt erheblicher finanzieller Anstrengungen, die von einer großen Zahl privater Spender sowie politischer und wirtschaftlicher Institutionen geleistet wurde.

 

 

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